Ich mache einen Persönlichkeitstest (Teil 3)

Ich mache einen Persönlichkeitstest (Teil 3)

Lesezeit: 2 Minuten

Willkommen beim dritten Teil meiner kleinen Blog-Reihe. Nachdem ich Dir bei Teil 1 von dem Persönlichkeitstest berichtet und von meinen Gedanken im Vorfeld erzählt habe, habe ich Dich beim 2. Teil mitgenommen beim Ausfüllen des Fragebogens. Heute – im dritten und letzten Teil – soll es um die Auswertung, das Gespräch mit meinem Trainer und mein Fazit gehen.

Die Auswertung

Nur wenige Tage nach dem Ausfüllen des Fragebogens erhielt ich eine E-Mail von meinem Trainer mit der Auswertung im PDF-Format.

Fast 40 DinA4-Seiten lang ist der Report und gespickt mit Prosa und Diagrammen. Aufgeteilt ist der Bericht dabei in drei Abschnitte: Verhalten, Motivatoren und die Verbindung dieser beiden Bereiche.

Verhalten

Untersuchungen zeigen, dass diejenigen Menschen am effektivsten sind (was auch immer das genau bedeuten soll), die sich selbst gut kennen und die sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst sind. Im ersten Abschnitt wird aufgezeigt, wie man bestimmte Dinge erledigt und welche Tendenzen in welchen Verhaltensbereichen gezeigt werden.

Motivatoren

Das grundsätzliche Verhalten bzw. Verhaltensmuster sind eine Sache. Der nächste Schritt sind die Motivatoren hinter diesem Verhalten. So kann es z. B. sein, dass jemand sehr sozial engagiert ist, die Motivation dahinter liegt aber eher in einem anderen Persönlichkeitsfeld, nämlich der gesellschaftlichen Anerkennung.

Wechselwirkung zwischen Verhalten und Motivatoren

Hierbei geht es darum das wie (Verhalten) und das warum (Motivatoren) miteinander zu verbinden.

Das Gespräch

Ich hatte einige Tage Zeit mir den Report genau anzusehen, alles durchzulesen und zu versuchen die verschiedenen Diagramme und Grafiken zu verstehen.

Danach gab es ein ca. einstündiges Telefonat mit meinem Trainer, der mich schon während des gesamten Prozesses begleitete. In diesem Telefonat bekam ich nochmal eine kurze Einführung und wir haben über die „wichtigsten Erkenntnisse“ des Tests gesprochen. Darüber hinaus konnte ich meine Fragen loswerden und einzelne Punkte ansprechen, um ein besseres Verständnis dafür zu erhalten. Das Telefonat war sehr angenehm und aufschlussreich und hat die Inhalte des Reports für mich nochmal besser beleuchtet und rund gemacht.

Fazit

Ich finde mich selbst zu 80% in der Auswertung des Persönlichkeitstets wieder. Spätestens bei den Prosa-Stellen der Auswertung habe ich deutlich gemerkt, dass der Report maschinell erstellt wurde. Der Text liest sich einfach nicht sonderlich flüssig. Inhaltlich kann ich mich darin dennoch ganz gut wiedererkennen und vor allem die Grafiken sind ziemlich aufschlussreich.

Lohnt es sich also so viel Geld für die Persönlichkeitsanalyse auszugeben? Ich würde sagen, eigentlich nicht wirklich. Es waren jetzt keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse für mich in dem Report dabei. Dennoch sind einige Punkte enthalten, die mich nachdenklich gemacht haben und mir die Selbstreflexion erleichtern bzw. neue Impulse dafür geben.

Für mich war es ein spannendes Experiment und sicherlich wird mich der Test noch eine Weile begleiten. In der ein oder anderen Situation erkenne ich mich, meine Verhaltensmuster und Motivatoren auch wieder und kann dann – in Bewusstsein meiner Stärken und Schwächen – besser darauf eingehen bzw. damit umgehen. Alles weitere wird die Zukunft zeigen.

Falls Du Dir mehr Infos zu meinem Testergebnis gewünscht hast, muss ich Dich an dieser Stelle leider enttäuschen – ich habe nicht vor den Report öffentlich zu machen oder meine Analyse-Ergebnisse hier breitzutreten. Aber falls Du tatsächlich Interesse daran hast, freue ich mich auf Deine Kontaktaufnahme. 😉

2 Gedanken zu „Ich mache einen Persönlichkeitstest (Teil 3)

  1. Wie sehr ist denn Bezug genommen worden auf die DSIG Grundtypen (und hier war die Ich-finde-mich-wieder-Rate „nur“ bei 80%?) ? Ich stelle mir vor, dass ausgehend von den Grundtypen der Rest des Dokumentes automatisiert erstellt ist, oder?

    1. Hallo Jan,

      sehr gut, dass du fragst. In der Tat hatte ich mich ein wenig missverständlich ausgedrückt. Die Bezugnahme zu den DISG-Grundtypen ist natürlich gegeben. Darin finde ich mich auch komplett wieder – hatte ich aber auch ein wenig erwartet. Insgesamt finde ich mich in der Analyse zu 80% wieder, in den Grafiken und Diagrammen und der Typologie selbst aber viel mehr. Vermutlich liegt das zum Teil auch an den maschinell generierten Texten und daran, dass Menschen eben doch nicht immer in Schubladen (oder Typen) passen. 😉

      Zum Beispiel finde ich mich nicht ganz so altruistisch, wie es der Report beschreibt.

      Ich schicke dir mal ein paar Diagramme (in Slack), dann ist das vermutlich leichter nachzuvollziehen.

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