Tool-Tipp: Allway Sync

Lesezeit: 4 Minuten

Heute möchte ich Dir ein weiteres Tool vorstellen, dass es mittlerweile in meine Sammlung der nützlichen Helferlein geschafft hat.
Dabei handelt es sich um Allway Sync. Ein Gratis-Tool, über das Du Daten und Ordner zwischen verschiedenen Orten synchronisieren kannst.
Leider hat die freie Variante von Allway Sync aber eine Einschränkung: Damit können lediglich 20.000 Dateien pro Monat kopiert werden. Diese Grenze ist schnell erreicht und dann lohnt sich ein Wechsel auf die Bezahl-Version. Dabei werden 25,95 USD fällig.

Mit Allway Sync ist es möglich Daten und Ordner auf lokalen Datenträgern, Netzlaufwerken und Wechseldatenträgern abzugleichen. Dabei gibt es zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten, so dass Alway Sync hier keine Wünsche offen lässt.

Ich persönlich nutze Allway Sync, zum Datenabgleich zwischen meinem lokalen Computer und meinem NAS, zum Backup meiner Dateiablage (in die Dropbox) und zum sichern von Datensicherungen spezieller Programme (z. B. Banking- und Buchhaltungsoftware). Gerade beim letzten Fall nutze ich das praktische Feature, dass Daten automatisch synchronisiert werden, sobald sie sich geändert haben.

Allway Sync richtig nutzen

Nach dem ersten Start solltest Du erstmal das Programm auf Deutsch umstellen. Klicke dazu auf das Menü „Language“ und wähle dann „German“ aus.

Sprache umstellen

Danach müssen die Quelle und das Ziel ausgewählt werden. Dabei gibt es zahlreiche Optionen, die Du über das Dropdown-Menü auswählen kannst:

  • Windows-Ordner
  • FTP-Server
  • SFTP-Server
  • Amazon S3
  • OffsiteBox.com
  • WebDAV Ordner
  • MS ActiveSync Ordner
  • Archiv oder verschlüsseltes Archiv
  • Google Drive
  • Microsoft Azure
  • OneDrive
  • iKeepinCloud
  • Dropbox
  • Amazon Cloud Drive
  • Google Cloud Storage
  • Box
  • Sync Gateway
Folder Typen

Über „Suchen“ kann dann die gewünschte Quelle ausgewählt werden.

Quelle und Ziel suchen

Über die gleiche Herangehensweise kann danach der Zielordner ausgewählt werden.

Der neue Job sollte einen sprechenden Namen bekommen. Dafür kannst Du mit der rechten Maustaste auf den Job klicken und „Umbenennen“ auswählen.

Projekt umbenennen

Mit der Analysefunktion wird eine Art Vorschau gestartet. Mit dem Klick auf „Analysieren“ verändert sich zwar noch nichts, es werden aber alle Änderungen durch die Synchronisation aufgelistet. Hier ist es wichtig zu beachten, dass genau das aufgelistet wird was Du auch erreichen möchtest. Schwerwiegende Änderungen werden als „wichtige Meldungen“ ausgegeben.

Analyse der Synchronisation

Nun solltest Du eine Entscheidung über die Synchronisationsrichtung fällen. Mit einem Klick auf „Ändern“ innerhalb des Pfeiles öffnet sich ein Untermenü mit grundlegenden Einstellungen.

Synchronisationsrichtung ändern

Besonders beachten solltest Du dabei die Option „inklusive Löschen von Dateien„. Oftmals ist das sinnvoll, jedoch sollte diese Option mit Bedacht aktiviert werden. Ist diese Option aktiviert, werden Dateien im Ziel gelöscht, die nicht in der Quelle vorhanden sind. Für ein Archiv wäre dies verheerend. Allway Sync symbolisiert das mit dem Pfeil auf das rote X. Auf dieses Symbol solltest Du nach der Analyse achten.

Achte besonders auf die Option „inklusive Löschen von Dateien“
Das rote X zeigt Dir an, dass die Datei gelöscht werden würde.

Mit einem Mouseover über das jeweilige Symbol in der Spalte „Synchronisationsausrichtung“ öffnet sich ein Menü, in dem die Einstellung für diese eine Datei ausgewählt werden kann.

Manuell Änderungen für einzelne Dateien

Nach der Analyse kannst Du nun auf „Synchronisieren“ klicken. Allway Sync legt dann los und gleicht den Quell- und Zielordner nach Deinen Einstellungen ab. Große Dateien wie z. B. Videos können dabei natürlich ein wenig länger dauern.

Mit einem Rechtsklick auf das Projekt kannst Du die „Eigenschaften“ und allgemeinen Einstellungen des Programms aufrufen. Unter dem Punkt „Automatische Synchronisierung“ kannst Du z. B. auswählen, dass die Synchronisation automatisch gestartet wird.
Allway Sync startet auf Wunsch automatisch

  • beim Anschluss anderer Medien wie USB-Sticks
  • im festen Zeitintervall
  • bei Dateiänderung
  • nach festgelegtem Leerlauf
  • beim Programmstart
  • beim Abmelden von Windows
  • per Windows Taskplaner
Automatische Synchronisierung

Unter dem Punkt „Datensicherung“ kannst Du auch festlegen, was mit gelöschten Dateien passieren soll. Neben der Verschiebung in den Papierkorb können diese z. B. auch in einen anderen Ordner gesichert werden.

Datensicherung

Ansonsten läuft Allway Sync eigentlich die meiste Zeit minimiert im Infobereich und kümmert sich routiniert und zuverlässig um alle Synchronisations-Aufgaben.

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